Zerbrechliches Herz [Rezension]

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Was, wenn die größte Liebesgeschichte, die je erzählt worden ist, die falsche war?

 

Titel: Zerbrechliches Herz

Autor: Rebecca Serle

Verlag: Baumhaus

Seiten: 268

Klappentext: 

Rosaline weiß, dass sie und Rob zusammengehören. Schon ewig beste Freunde, hat Rob sie endlich geküsst. Alles scheint perfekt – bis Julia auftaucht, Rose‘ Cousine. Sie sieht umwerfend aus und wickelt jeden Typen um den Finger. Im Nu verdreht sie Rob den Kopf, und die beiden tun keinen Schritt mehr ohne den anderen. Als sich das Gerücht verbreitet, Julia sei psychisch labil und selbstmordgefährdet, fürchtet Rose nicht nur um Robs Herz, sondern auch um sein Leben – Eine Liebesgeschichte, so schön wie Romeo und Julia

Meine Meinung: 

Als ich dieses Buch vor ein paar Wochen im Internet endeckt habe hat mich die Idee des Buches direkt interessiert. Die Geschichte von Romeo und Julia aus der Perspektive einer dritten Person? Klingt ziemlich gut fand ich. Obwohl so gut wie jeder die Geschichte von Romeo und Julia kennt wissen nur wenige Leute von Rosaline. In die war Romeo nämlich verliebt, bevor er Julia kennen lernte. In ‚Zerbrechliches Herz‘ wir die Geschichte nicht nur aus der Sicht von Rosaline erzählt, sondern auch zu einer ganz anderen Zeit. Nämlich jetzt, in der Gegenwart. Dadurch war die Geschichte für mich viel realistischer. Anfangs wirkte das Buch auf mich nicht sonderlich tiefgründig. Es geht viel um das Leben auf einer High School, was nicht wirklich etwas neues ist. Doch meiner Meinung nach steckt das Buch voller verschiedener Facetten. Rosaline ist mit zwei reichen, beliebten und teilweise ziemlich oberflächlichen Mädchen dick befreundet, jedoch grenzt sie sich von diesem High School Klischee ab. Während das Buch anfangs, wie gesagt eher oberflächlich wirkt, wird die Geschichte mit der Zeit immer dramatischer und auch tiefgründiger. Rosaline fängt an viel mehr darüber nachzudenken, was sie tut. Obwohl man die ganze Zeit die Geschichte von Romeo und Julia vor Augen hat, war ich mir bis zum Ende nicht sicher, wie es ausgeht. Für mich war es nie klar was passieren würde und ich wusste nicht, ob die Geschichte wirklich so endet wie Romeo und Julia.

In Wahrheit gibt es nämlich für ein und dieselbe Geschichte viele verschiedene Schlüsse. Und dieser hier ist meiner.

Das Buch ist, wie Romeo und Julia auch in fünf Akte aufgeteilt. Diese bestehen dann nochmal aus mehreren Szenen. Diese Aufteilung hat mir sehr gut gefallen und so war auch immer Spannung da, was im nächsten Akt wohl passiert. Die Art, wie Rosaline ihre Geschichte erzählt, hat mir ebenfalls gut gefallen. Am Anfang war ich nicht direkt richtig in der Geschichte drin, aber mit der Zeit liest das Buch sich immer flüssiger.

Wen die Geschichte von Romeo und Julia mal aus einer anderen Sicht interessiert kann ich dieses Buch sehr empfehlen! Mich hat ‚Zerbrechlcihes Herz‘ auf jeden Fall überzeugt und meiner Meinung nach hat es mehr Aufmerksamkeit verdient. ❤️

~ L

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