The DUFF [Rezension]

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It was insulting and hurtful, and it was one of those titles that just fed off of an inner fear every girl must have from time to time. Slut, bitch, prude, tease, ditz. They were all the same. Every girl felt like one of these sexist labels described her at some point. That was something we all had in common. We were all sluts or bitches or prudes or Duffs.

I was the Duff.

 

Originaltitel: The DUFF

Deutscher Titel: Von wegen Liebe

Autorin: Kody Keplinger

Preis: 8,60 € (englisches Taschenbuch) | 8,99 € (deutsches Taschenbuch)

Seiten: 320 (englisch) | 352 (deutsch)

Klappentext: Das hat Bianca gerade noch gefehlt. Der eingebildete Wesley, dem alle Mädchen an ihrer Schule zu Füßen liegen, spricht sie an. Und hat die Stirn, ihr rundheraus zu sagen, dass er das nur tut, um an ihre hübsche Freundin ranzukommen. Schneller, als er denken kann, hat er ihre Cola im Gesicht. Auf so jemand fällt Bianca nicht rein. Aber als zu Hause alles schief geht, lässt sie sich doch mit ihm ein. Heimlich und völlig unverbindlich, versteht sich. Mit Liebe hat das nichts zu tun. Oder?

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Darum geht’s:

I actually need your help. You see, your friends are hot. And you, darling, are the Duff.“

„Is that even a word?“

„Designated. Ugly. Fat. Friend,“ he clarified. „No offense, but that would be you.“

Bianca Piper hat es tief in ihr drin wahrscheinlich schon immer gewusst, aber es gesagt zu bekommen  und dann auch noch von dem wahrscheinlich beliebtesten Jungen der Schule war nochmal etwas ganz anderes. Sie ist die Duff in ihrer Clique Die unattraktive fette Freundin. Und weder ihre beste Freundin Casey noch Jessica hat es geschafft ihr das zu sagen. Stattdessen erfährt sie es von Wesley Rush, den sie absofort noch mehr verabscheut als sonst. Und trotzdem bedeutet er etwas was sie dringend braucht: Ablenkung. Mit einem einfachen Kuss fängt alles an, doch plötzlich wird viel mehr daraus. Ihre offensichtliche Unbeliebtheit ist nämlich nicht das Einzige was Bianca zu schaffen macht. Ihre Mutter war schon ewig nicht mehr Zuhause und als dann eines Tages plötzllich die Scheidungspapiere neben den leeren Bierflaschen ihres Vaters auf dem Küchentisch liegen hat sie Ablenkung mehr als nötig. Immer wieder verabredet sie sich mit Wesley, um mit ihm zu schlafen und dabei wenigstens für einen Moment alles zu vergessen.

This was sick. I should not have been thinking of Wesley. I shouldn’t have been kissing Wesley. I shouldn’t have been sleeping with Wesley. […] The more my world spun, the more appealing he became. Don’t get me wrong. I still hated him with a passion. His arrogance made me want to scream, but his ability to free me – if only temporarily – from my problems left me high. He was my drug. Seriously sick.

Bianca fühlt sich schlecht deswegen und versucht ihre Treffen mit Wesley geheim zu halten. Ihre Freundschaft besonders zu Casey fängt an dadurch in die Brüche zu gehen. Bianca hat auf einmal kaum noch Zeit für ihre Freunde und während sie früher mit ihnen über ihre Probleme geredet hätte versucht sie sich jetzt bei Wesley abzulenken. Bleibt nur noch die Frage wieso Wesley ausgerechnet an ihr – der Duff – interessiert ist? Müsste er sie nicht statt attraktiv eher eklig und abstoßend finden? Wie gut, dass Bianca sich nicht wie alle anderen Mädchen Hoffnungen macht aus der ganzen Sache könnte mehr werden. Schließlich steht sie auf Jungen wie Toby, der zwar noch nie ein Wort mit ihr gewechselt hat für den sie aber seit Beginn der High School schwärmt. In Typen wie Wesley würde sie sich niemals verlieben! Oder etwa doch?

I’d always mocked girls who screwed Wesley, and yet, here I was, becoming one of them. I told myself there was a difference. Those girls thought they had a shot with Wesley; they found him sexy and appealing – which, in a twisted way, I guess he was. They believed he was a good guy they could tame, but I knew he was a jackass. I only wanted his body. No strings. No feelings. I only wanted the high. Did that make me a junkie and a slut?

Meine Meinung:

The DUFF ist eine sehr lustige, flüssig geschriebene und interessante Geschichte. Anfangs hat es sich teilweise zwar sehr gezogen, aber dafür wurde es zum Ende hin immer spannender. Bianca ist meiner Meinung nach echt cool und taff, aber auch manchmal etwas kompliziert. Erstmal habe ich gar nicht verstanden wieso sie immer zu Wesley rennt und war ehrlich geschockt als sie einfach miteinander geschlafen haben. Aber mit der Zeit fängt man an sie zu verstehen und schafft es auch sich in sie hinein zu versetzten. Was sich anfangs total unromantisch anhört (und ich wette ein paar von euch haben auch erstmal gedacht: Was ist das denn für eine Schl***?!) entwickelt sich zu einer viel ernsteren und auch realistischen Geschichte. Wie sie auch einmal gesagt hat: Jedes Mädchen fühlt sich mal wie eins dieser Klischees und wir sollten uns nicht deswegen gegenseitig fertig machen. Bianca und Wesley nutzen sich am Anfang gegenseitig nur aus, um vor ihren Problemen davon zu laufen, aber irgendwann ist der Andere die einzige Person, der sie diese Probleme erzählen können. Zuerst dachte ich die Geschichte wäre total vorausschauend, aber es gibt mehrere unerwartete Wendungen und zum Ende hin war mir auch nicht mehr klar, ob ich mit meinen Vermutungen so recht haben würde. Insgesamt fand ich das Buch sehr unterhaltsam – besonders die Dialoge zwischen Bianca und Wesley sind immer total lustig – , realistisch und die Idee der Geschichte ist auch einfach mal etwas anderes und nicht so rosig wie andere Liebesgeschichten.

Auf englisch lesen?

Was ich vielleicht noch erwähnen sollte ist, dass ich The DUFF auf Englisch gelesen habe (deshalb die Zitate auf Englisch usw.). Das habe ich aus keinem besonderen Grund getan, sondern einfach weil ich dachte es wäre ganz gut für  mein Englisch. Das ganze hat sich aber nachher als eine super Idee heraus gestellt! Der ganze Schreibstil ist im englischen viel lustiger und auch deutlicher lockerer als im deutschen. Meiner Meinung nach kommt Biancas Art dadurch noch viel besser zum Ausdruck, vor allem in ihren Gesprächen mit Wesley. Während dem lesen fühlt man sich richtig in eine amerikanische High School versetzt und kommt so viel besser in die Geschichte rein. Für mich ist dadurch ein ganz anderes Leseerlebnis entstanden und ich hatte viel mehr Spaß. Wenn ihr euch jetzt Sorgen macht, dass das Buch auf Englisch zu schwer zu verstehen ist, kann ich euch beruhigen. Ich war auch anfangs etwas besorgt, aber wenn man erstmal drin ist merkt man den Unterschied kaum. Also ich kann euch nur empfehlen das Buch auf Englisch zu lesen!

Und was ist mit dem Film?

Ach ja nicht zu vergessen: der Film The DUFF. Also der Film ist echt richtig lustig, cool und bescheuert nur leider hat er so gut wie überhaupt nichts mit dem Buch zu tun. Lediglich die Idee mit der Duff wurde übernommen und die Namen der Charaktere, aber ansonsten fast nichts. Trotzdem müsst ihr euch den Film unbedingt anschauen, da Mae Whitman als Bianca Piper einfach nur zum schießen ist! 😂😂

Bewertung:

💜💜💜💜💜💜💜 / 10

 

So das war meine zugegeben echt lange Rezension und ich hoffe doch, dass ihr es bis hierhin geschafft habt! 😉 Kennt ihr das Buch oder den Film? Und konnte ich euch ein bisschen neugierig machen? 🙂

Bis zum nächsten Mal!

~ L

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